Warum und wie sollte man einen Schnuller abkochen?

In der heutigen Zeit besitzt nahezu jedes Baby einen Schnuller. Denn die kleinen Hilfsmittel wirken beruhigend auf die Kinder und können mittlerweile in ganz unterschiedlichen Varianten erworben werden. Somit kann sich jede Familie für ihren ganz individuellen Schnuller entscheiden und damit auch die Zahngesundheit des Kindes unterstützen.

Wie so viele andere Utensilien des eigenen Nachwuchses müssen aber auch die Schnuller regelmäßig und intensiv gereinigt werden. Denn nur dann ist ein Einsatz auch über Monate hinweg ohne Bedenken möglich.

Der Schnuller als Keimschleuder

Ob am Tag oder in der Nacht: Der Schnuller gehört mit zu den wichtigsten Babyutensilien und wird vom Nachwuchs nahezu unentwegt genutzt. Daher ist es verständlich , dass der Nuckel auch mit vielen unterschiedlichen Keimen in Berührung kommt. Neben den körpereigenen Keimen in der Mundhöhle wird der Schnuller auch mit Bakterien der Umwelt in Kontakt kommen (zum Beispiel beim Fallenlassen oder beim Ablegen).

Da die Kinder in den ersten Lebensmonaten ein noch sehr instabiles Immunsystem aufweisen muss der Schnuller regelmäßig gereinigt werden. Nur so können Bakterien und Keime zuverlässig abgetötet und der eigene Nachwuchs umfangreich geschützt werden.

Schnuller-Reinigen leicht gemacht – So geht`s

Grundsätzlich sollte ein Schnuller täglich gereinigt werden. Denn nur so können die Keime effektiv bekämpft und damit die Gesundheit des Kindes gewahrt werden.

Für eine kurzfristige Reinigung des Schnullers eignet sich das Abwaschen unter dem Wasserhahn. Je nach Bedarf kann hierbei auch etwas Spülmittel eingesetzt werden. Es muss jedoch unbedingt darauf geachtet werden, dass das Mittel ohne Rückstände abgespült wird!

Für eine intensive Reinigung können die Schnuller auch ausgekocht werden. Hierfür reicht ein mit Wasser gefüllter, herkömmlicher Kochtopf völlig aus (je nach Wasserhärte/ Kalkmenge kann etwas Salz ins Wasser gegeben werden). Die Schnuller müssen nun für etwa 10 Minuten in dem kochenden Wasser verbleiben – und können dann auf einem Baumwollhandtuch abtrocknen.

Als besonders praktisch haben sich spezielle Sterilisatoren bewiesen, in denen auch Babyflaschen ausgekocht werden können. Hier lassen sich die Schnuller einfügen und umfangreich sterilisieren. Die Bedienung erfolgt nach der Anleitung des Herstellers – stressfrei, schnell und effektiv. Diese Geräte eignen sich vor allem für jene Haushalte, in denen viele Schnuller im Umlauf sind bzw. auch Babyflaschen zum Einsatz kommen.

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Schnuller lassen sich durchaus mehrfach verlässlich abkochen bzw. sterilisieren ohne dass sie an Qualität verlieren. Erst bei Farbveränderungen oder auch porösen Stellen am Gummi sollte der Schnuller entsorgt und ein neues Produkt erworben werden. Denn nur so kann der Nuckel unbedenklich eingesetzt werden.

Die optimale Aufbewahrung der Schnuller

Die ausgekochten bzw. sterilisierten Schnuller sollten nun geschützt gelagert werden. Denn nur so werden sie ihre Reinheit bewahren und für das eigene Kind keinerlei Gefahr darstellen.
Als besonders praktisch haben sich luftdicht verschließbare Dosen erwiesen. Hier können die Schnuller auch problemlos über Tage hinweg gelagert werden ohne dass sie erneut von Staub und/ oder Schmutz befallen werden. Herkömmliche Dosen aus der Küche reichen hierfür völlig aus.

Wenn auch Sie auf eine regelmäßige und intensive Reinigung bzw. Sterilisation der Schnuller achten wird Ihr Kind lange Freude an diesen praktischen Hilfsmitteln haben und auch gesundheitlich bestens geschützt sein.

Und wenn die Schnuller nicht mehr benötigt werden, dann freut sich die Schnullerfee über saubere und keimfreie Schnuller!

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