
Unsere Tochter hat den Schnuller von Tag eins genommen – sie hatte ein starkes Saugbedürfnis und wurde damit sofort ruhiger. Bei unserem Sohn haben wir gezögert, weil wir das Thema Zahnfehlstellung im Hinterkopf hatten. Am Ende hat er den Schnuller auch bekommen, allerdings nur zum Einschlafen.
Rückblickend war die Entscheidung „Schnuller ja oder nein“ weniger entscheidend als die Frage: Wie lange und wie oft? Denn die meisten Nachteile entstehen nicht durch den Schnuller an sich, sondern durch den dauerhaften Gebrauch über das 2. Lebensjahr hinaus.
Feiere diesen großen Moment mit einem liebevollen Andenken:
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- Als Belohnung oder Erinnerungsgeschenk – für leuchtende Kinderaugen und stolze Eltern
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Mach den Abschied vom Schnuller zu etwas ganz Besonderem!
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Schnuller: Die Vorteile
Beruhigung und Selbstregulation: Das Saugen ist ein natürliches Bedürfnis von Säuglingen. Ein Schnuller hilft deinem Baby, sich selbst zu beruhigen – beim Einschlafen, bei Unruhe oder in stressigen Situationen wie langen Autofahrten.
Möglicher Schutz vor plötzlichem Kindstod (SIDS): Mehrere Studien deuten darauf hin, dass das Saugen am Schnuller während des Schlafens das SIDS-Risiko senken kann. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) empfiehlt, Babys im ersten Lebensjahr einen Schnuller zum Einschlafen anzubieten.
Kontrollierbar: Im Gegensatz zum Daumenlutschen kannst du den Schnuller irgendwann wegnehmen. Den Daumen nicht. Das macht die spätere Entwöhnung einfacher.
Schnuller: Die Nachteile
Zahnfehlstellungen: Dauerhaftes Nuckeln über das 2. Lebensjahr hinaus kann zu offenem Biss, Überbiss und Kieferverformungen führen. Je länger und häufiger der Schnuller genutzt wird, desto größer das Risiko. Mehr dazu: Schnuller und Gebissschäden.
Erhöhtes Risiko für Mittelohrentzündungen: Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen Schnullergebrauch und häufigeren Mittelohrentzündungen, besonders bei Kindern über 6 Monate.
Mögliche Stillprobleme: In den ersten Wochen kann der Schnuller die Gewöhnung ans Stillen stören. Hebammen empfehlen oft, den Schnuller erst nach der Stillbeziehung einzuführen – meist ab der 4. bis 6. Woche.
Sprachentwicklung: Kinder, die dauerhaft mit Schnuller im Mund sprechen, können Sprachverzögerungen oder Lispeln entwickeln. Ab dem 2. Lebensjahr sollte der Schnuller nur noch zum Schlafen genutzt werden.
Entwöhnung nötig: Irgendwann muss der Schnuller weg – und das kann eine Herausforderung sein. Entzugserscheinungen wie Weinen, Unruhe und Schlafprobleme sind dabei normal.

Worauf du beim Schnuller achten solltest
Wenn du dich für einen Schnuller entscheidest:
Größe und Form: Je kleiner und flacher der Schnuller, desto weniger beeinflusst er Zungenposition und Kieferentwicklung. Kiefergerechte Modelle (z. B. MAM Perfect, NUK Genius) sind empfehlenswert.
Material: Silikon ist langlebig, pflegeleicht und geschmacksneutral. Latex ist weicher und flexibler, wird aber schneller brüchig. Beide sind sicher, solange du den Schnuller regelmäßig austauschst.
Zeitliche Begrenzung: Nicht den ganzen Tag, sondern gezielt – zum Einschlafen, bei starker Unruhe oder in Ausnahmesituationen. Je weniger Stunden pro Tag, desto geringer die Risiken.
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Wann und wie den Schnuller abgewöhnen?
Ab dem 2. Geburtstag sollte der Schnuller nur noch zum Schlafen genutzt werden. Spätestens bis zum 3. Geburtstag sollte er komplett weg sein, um Zahnfehlstellungen zu vermeiden.
Mehr zum richtigen Zeitpunkt: Wann Schnuller abgewöhnen?
Bewährte Methoden zur Entwöhnung:
Die Schnullerfee – der Klassiker: Das Kind legt den Schnuller bereit, die Fee holt ihn nachts ab und hinterlässt ein Geschenk. Vorbereitung mit Büchern und einem Brief.
Der Schnullerbaum – dein Kind hängt den Schnuller feierlich an einen Baum im Park.
Die Schnullermaus – für Kinder, die Tiere lieber mögen als Feen.
Ein Entwöhnungsschnuller – reduziert das Saugbedürfnis schrittweise als Vorbereitung.
Tipps zum Einschlafen ohne Schnuller.
Häufige Fragen
Ist ein Schnuller gut oder schlecht für mein Baby?
Weder pauschal gut noch schlecht. Ein Schnuller kann beruhigen und das SIDS-Risiko senken. Probleme entstehen vor allem durch dauerhaften Gebrauch über das 2. Lebensjahr hinaus – dann steigt das Risiko für Zahnfehlstellungen und Mittelohrentzündungen.
Was sind die größten Nachteile eines Schnullers?
Zahnfehlstellungen bei langem Gebrauch, erhöhtes Risiko für Mittelohrentzündungen, mögliche Stillprobleme in den ersten Wochen und eine Entwöhnung, die mit Entzugserscheinungen verbunden sein kann.
Ab wann sollte der Schnuller weg sein?
Ab dem 2. Geburtstag nur noch zum Schlafen, spätestens bis zum 3. Geburtstag komplett weg. Je früher, desto geringer das Risiko für bleibende Zahnfehlstellungen.
