Schnuller Gebissschäden – Welche Risiken drohen und wie du sie vermeidest

Schnuller Gebissschäden – welche Zahnfehlstellungen drohen und wie man sie vermeidet

Beim zweiten Zahnarztbesuch unserer Tochter (sie war 3 Jahre alt) hat der Zahnarzt einen leichten offenen Biss festgestellt – die oberen und unteren Schneidezähne schlossen nicht mehr richtig. „Ist der Schnuller schon weg?“, war seine erste Frage. Er war seit zwei Monaten weg. Der Zahnarzt gab Entwarnung: Bei Kindern unter 4 Jahren kann sich das Milchgebiss noch selbst korrigieren, wenn der Schnuller rechtzeitig abgewöhnt wird.

Sechs Monate später war der Biss wieder normal. Aber der Moment hat mir gezeigt: Schnuller und Gebiss sind kein Panikmacher-Thema – aber eines, das man ernst nehmen sollte.

Verursachen Schnuller Gebissschäden? Ja – dauerhaftes Nuckeln kann zu einem offenen Biss, Überbiss und Zahnfehlstellungen führen. Das Risiko steigt, je länger und häufiger der Schnuller benutzt wird. Die gute Nachricht: Wenn der Schnuller vor dem 3. Geburtstag weg ist, können sich viele Fehlstellungen im Milchgebiss noch selbst korrigieren.
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Welche Gebissschäden kann ein Schnuller verursachen?

Dauerhaftes Nuckeln am Schnuller übt ständigen Druck auf Kiefer und Zähne aus. Das kann verschiedene Folgen haben:

Offener Biss (lutschoffener Biss): Die häufigste Schnuller-Fehlstellung. Die oberen und unteren Schneidezähne schließen nicht mehr richtig – es bleibt eine Lücke, auch wenn der Mund geschlossen ist. Genau das hatte unsere Tochter. Die Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA) weist darauf hin, dass Dauernuckeln auch zu Frühkaries und Schluckbeschwerden führen kann.

Überbiss: Der Schnuller drückt die oberen Schneidezähne nach vorne und die unteren nach hinten. Das kann die Kieferentwicklung dauerhaft beeinflussen.

Kreuzbiß: Bei intensivem Nuckeln kann sich der Oberkiefer verengen, sodass die Seitenzähne nicht mehr richtig aufeinander treffen.

Kleinkind mit Schnuller – offener Biss und Zahnfehlstellungen als mögliche Folge

Wann werden Schnuller-Schäden gefährlich?

Der entscheidende Faktor ist nicht der Schnuller an sich, sondern die Dauer und Häufigkeit der Nutzung.

Bis zum 2. Lebensjahr: Das Saugbedürfnis ist natürlich. Gelegentliches Nuckeln am Schnuller richtet in der Regel keinen dauerhaften Schaden an.

Zwischen 2 und 3 Jahren: Der kritische Zeitraum. Je länger der Schnuller bleibt, desto größer das Risiko. Jetzt solltest du mit der Schnullerentwöhnung beginnen.

Ab 3 Jahren: Das Risiko für bleibende Kieferverformungen steigt deutlich. Fehlstellungen, die sich bis hierhin entwickelt haben, korrigieren sich möglicherweise nicht mehr von selbst. Eine spätere Korrektur ist dann nur mit einer Zahnspange möglich.

Ab 4 Jahren: Dauerhaftes Nuckeln kann sich auch auf die Sprachentwicklung auswirken. Mit Schnuller im Mund kann sich die Zunge nicht richtig hinter den oberen Schneidezähnen am Gaumen anlegen – das kann zu Lispeln und anderen Sprachstörungen führen.

Schnuller und Daumenlutschen – gleich schädlich?

Ja – das intensive Lutschen am Daumen ist mit der negativen Wirkung eines Schnullers vergleichbar. Der Unterschied: Den Schnuller kannst du wegnehmen, den Daumen nicht. Deshalb kann es nach der Schnullerentwöhnung sinnvoll sein, darauf zu achten, dass dein Kind nicht den Daumen als Ersatz nimmt.

Wenn dein Kind nach dem Schnuller-Abschied am Daumen lutscht, biete Alternativen an: ein Kuscheltier, ein Schnuffeltuch oder ein Kuscheltier von der Schnullerfee.

Wie du Gebissschäden vermeidest

Schnuller rechtzeitig abgewöhnen: Spätestens bis zum 3. Geburtstag. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) empfiehlt diesen Zeitrahmen. Mit der Schnullerfee lässt sich der Abschied spielerisch gestalten.

Schnullerzeit begrenzen: Den Schnuller nur zum Einschlafen oder in Stress-Situationen nutzen, nicht dauerhaft. Mehr dazu: Einschlafen ohne Schnuller.

Kiefergerechte Schnuller wählen: Flache, symmetrische Schnullerformen üben weniger Druck aus als runde. Achte auf die richtige Größe – mit dem kleinsten Modell anfangen und bei Unsicherheit den Kinderarzt fragen.

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Entwöhnungsschnuller als Übergangshilfe: Ein Entwöhnungsschnuller reduziert das Saugbedürfnis schrittweise und kann die Entwöhnung erleichtern. Bei unserem Sohn haben wir den Dentistar Stoppi drei Wochen vor dem Schnullerfee-Besuch eingesetzt.

Regelmäßig zum Zahnarzt: Ab dem ersten Milchzahn. Der Zahnarzt erkennt Fehlstellungen früh und kann einschätzen, ob sich das Gebiss noch selbst korrigiert.

Zahnlücke bei einem Kind – Gebissschäden durch Schnuller können sich im Milchgebiss noch korrigieren

Gebissschäden schon da? Das kannst du tun

Wenn dein Kind bereits eine Zahnfehlstellung hat: Nicht in Panik geraten. Bei Kindern unter 3-4 Jahren kann sich das Milchgebiss nach dem Schnuller-Abschied oft noch selbst korrigieren – wie bei unserer Tochter.

Sprich mit eurem Zahnarzt. Er kann einschätzen, ob die Fehlstellung sich von selbst zurückbildet oder ob eine Behandlung nötig wird. Bei älteren Kindern kann eine Zahnspange helfen, Fehlstellungen zu korrigieren.

Für die Schnullerentwöhnung selbst helfen Bücher über die Schnullerfee, ein Brief von der Schnullerfee und ein kleines Geschenk. Achte dabei auf mögliche Entzugserscheinungen.

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Häufige Fragen

Verursacht ein Schnuller Gebissschäden?

Ja – dauerhaftes Nuckeln kann zu offenem Biss, Überbiss und Zahnfehlstellungen führen. Das Risiko steigt mit der Dauer und Häufigkeit der Nutzung. Wenn der Schnuller vor dem 3. Geburtstag weg ist, können sich viele Fehlstellungen im Milchgebiss noch selbst korrigieren.

Bis wann sollte der Schnuller weg sein wegen der Zähne?

Spätestens bis zum 3. Geburtstag. Je früher, desto geringer das Risiko. Ab 4 Jahren können auch Sprachstörungen wie Lispeln hinzukommen, weil der Schnuller die Zungenposition beeinflusst.

Können sich Schnuller-Zahnfehlstellungen zurückbilden?

Ja – bei Kindern unter 3-4 Jahren kann sich das Milchgebiss nach dem Schnuller-Abschied oft noch selbst korrigieren. Bei älteren Kindern oder bleibenden Zähnen ist eine kieferorthopädische Behandlung notwendig.

Welche Schnuller sind am wenigsten schädlich für das Gebiss?

Flache, symmetrische Schnullerformen (z. B. MAM Perfect oder Dentistar) üben weniger Druck auf den Kiefer aus. Achte auf die richtige Größe und wechsle rechtzeitig zur nächsten Stufe. Entwöhnungsschnuller können den Übergang erleichtern.

Über den Autor: Dieser Artikel stammt von Sven – Vater von zwei Kindern (11 und 9 Jahre) und Betreiber von Kleine-Schnullerfee.de. Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine zahnärztliche Beratung. Bei Fragen zur Zahnstellung deines Kindes wende dich an euren Kinderarzt oder Zahnarzt.